Regionale Meldungen

Schleppnetzfischerei ausgerechnet im Meeresschutzgebiet Borkum-Riffgrund:Janssen-Kucz fragt Landesregierung

Seit 2007 existiert 40 Kilometer vor Borkum das Meeresschutzgebiet Borkum-Riffgrund. "Hier sollen sich Tiere, die auf dem Oberfläche der überfluteten Sandbank leben und als Nahrung für Fische dienen, wieder in Ruhe ausbreiten können - doch leider ist das Gegenteil der Fall", sagt die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer). 


"Die jahrelange Praxis in der Realität sieht so aus, das es keine Schutzmaßnahmen gibt und die Schleppnetze dem Gebiet schwer zusetzen", so die Grünen-Abgeordnete. Die Wissenschaftler des Kieler Geomar-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung stellten fest, dass ausgerechnet in diesem Areal Fischer ihre Schleppnetze am zweithäufigsten über den Boden ziehen als außerhalb der Schutzgebiete.

Statement zur heutigen Unterrichtung im Missbrauchsfall Lüdge:Systemversagen auf allen Ebenen - neue Schutzkonzepte müssen her

"Eines ist vollkommen klar: ein solcher Fall darf sich nicht wiederholen. Kinderschutz muss oberste Priorität haben. Die heutige Unterrichtung hat deutlich gezeigt, dass im Fall Lügde ein Systemversagen auf allen Ebenen vorliegt. Und wenn ein System in einer derart wichtigen Frage versagt, muss es im Zweifel geändert werden. Ich erwarte daher von der Landesregierung, dass sie das Vorgehen des Jugendamtes Hameln-Pyrmont intensiv aufarbeitet. Dabei müssen die fachlichen, rechtlichen und personellen Rahmenbedingungen in der Jugendhilfe auf den Prüfstand gestellt werden.

Statement:Meta Janssen-Kucz zum Abschlussbericht über die Strandung des Frachters Glory Amsterdam

Es muss darum gehen, dass der Bundesverkehrsminister und die Bundesregierung jetzt endlich handeln und konkrete Verbesserungen auf den Weg bringen. Die Menschen, die an der Nordsee leben und erneute Havarien fürchten, wollen keine weiteren Ausflüchte mehr hören.

Althusmann verspricht Landesbürgschaften:Elsflether Werft: Unseriöses Spiel zum Schutz der Verteidigungsministerin?

Wirtschaftsminister Althusmann macht wider besseren Wissens den ersten vor dem zweiten Schritt: Die Landesregierung verspricht Landesbürgschaften, ohne genau sagen zu können, wie es um die Besitzverhältnisse der Werft bestellt ist. Fakt ist, dass es grundsätzlich keine Landesbürgschaften für Werften oder Betriebe gibt, die sich in der Insolvenz befinden. Es ist also mehr als unseriös, Landesbürgschaften in Aussicht zu stellen. Bislang ist die Elsflether Werft für den Minister offenbar nur eine Blackbox.

Die Folgen der verlorenen Container der MSC ZOE :Janssen-Kucz: "Sicherheit muss endlich vor Profit gehen“

Noch immer halten die verlorenen Container der "MSC Zoe" die niederländisch-ostfriesische Küste samt den Inseln in Atem, nicht zuletzt auch Borkum. Nicht 291 sondern mindestens 335 Container habe das Schiff verloren, wie die Reederei jüngst den niederländischen Behörden meldete. Doch auch diese Zahlen sind nicht abschließend. "Es ist erschreckend, dass auf meine Nachfrage deutlich wurde, dass weder das Havariekommando noch die Hafenbehörden in Bremerhaven sich für das Nachzählen der Container zuständig fühlten und sich alle auf die Auskünfte des Verursachers die Reederei MSC in der Schweiz verlassen und sie für bare Münze nehmen. Da verliert man jedes Vertrauen in das zuständige Bundesverkehrsministerium und in das Umwelt- und Wirtschaftsministerium in Niedersachsen und ihren untergeordneten Behörden. Ich frage mich, wieso keine Behörde sich zuständig fühlte, die Container zu zählen, um belastbare Aussagen zu bekommen“, so die Borkumer Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Grüne).

Mehr als 600 Landwirte in Ostfriesland und Emsland warten auf Dürrebeihilfen

Um die Folgen des Dürresommers 2018 für existenzgefährdete Betriebe abzumildern, haben Bund und Land für Niedersachsen einen Dürrehilfetopf in Höhe von 35,5 Millionen Euro aufgelegt. Eine Antwort auf eine Anfrage der Grünen Landtagsfraktion ergab, dass das Land bei den Auszahlungen der Dürrebeihilfen erheblich hinterher hinkt, rund 600 Landwirte aus Ems- und Ostfriesland warten auf die Hilfe. „Mehr als zwei Monate nach Ende der Antragsfrist sind landesweit noch nicht einmal zehn Prozent der Anträge bearbeitet – das widerspricht den vollmundigen Ankündigungen der Landesregierung nach einer schnellen und unbürokratischen Hilfe“, erklärt die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer).

Zukunftstag im Landtag: Anmeldung noch bis Sonntag

Janssen-Kucz: „Wir bestärken Mädchen, sich politisch einzumischen.“ Zum Zukunftstag lädt die Abgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer) in den Landtag und in die Grüne Fraktion nach Hannover ein. Die Mädchen erwartet ein buntes Programm rund um den Politikbetrieb: Sie werden eine Landtagsdebatte miterleben, mit Abgeordneten sprechen und sich ein politisches Thema selbst erarbeiten. „Bei uns reden Mädchen nicht nur über Politik, sondern sie machen sie selbst“, sagt Janssen-Kucz. Für den Grünen Zukunftstag am Donnerstag, 28. März 2019, können sich Mädchen von der fünften bis zur zehnten Klasse noch bis kommenden Sonntag, dem 10. Februar unter Zukunftstag2019.gruene@lt.niedersachsen.de mit Angabe von Name, Schulklasse, Schule und Gemeinde bewerben. Weitere Informationen unter www.fraktion.gruene-niedersachsen.de.

 

Janssen-Kucz fordert mehr Luftmessstellen wegen Kohlekraftwerk Eemshaven

Das Umweltministerium weiß wenig über Schadstoffe, es gibt keinen Austausch mit Niederlanden: Im Jahr 2016 produzierte das RWE-Kohlekraftwerk Eemshaven 8,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2), rund ein Achtel des niederländischen Klimaausstoßes. Die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz wollte von der Landesregierung daher wissen, welche weiteren Schadstoffen das Kraftwerk an die Umwelt abgibt und welche Auswirkungen diese auf die norddeutsche Küste haben. "Mit der Inbetriebnahme des Kraftwerks ist das Ziel, die Nordsee wieder in einen guten ökologischen Zustand zu bringen, in weite Ferne gerückt", kritisiert die Grünen-Politikerin.

Paraffin-Funde: Janssen-Kucz fordert Einleitungsverbot :Kommunen bleiben bei Paraffin-Schwemme auf Kosten sitzen

Immer wieder werden an der Küste Brocken von giftigem Paraffin angespült, besonders betroffen war im letzten Jahr die Insel Borkum. Es drohe eine schleichende Verunreinigung der Strände, befürchtet die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer). Die Landesregierung antwortete auf Anfrage der Grünen-Politikerin, dass die Kosten für die Strandverschmutzungen bislang in vollem Umfang aus Steuergeldern finanziert werden. Der größte Teil der Reinigungsarbeiten muss von den betroffenen Kommunen gestemmt werden. Janssen-Kucz: "Die Küstenkommunen bleiben auf den Kosten sitzen, das ist nicht hinnehmbar. Denn Reinigung und Entsorgung der angeschwemmten Paraffin-Reste sind kostspielig". Die Verursacher seien derzeit fein raus.

Statement:Nordseewerke: Krisenmanagement des Landes eine Katastrophe


Der Streit der Gesellschafter hat jetzt zur erneuten, vierten Insolvenz der Emder Nordseewerke geführt.  Der Wirtschaftsminister Dr. Althusmann und sein Staatssekretär waren 2018 eng in die Gespräche mit allen Akteuren involviert und haben den neuen Mehrheitsgesellschafter mit ins Boot geholt. Ich erwarte, dass das Wirtschaftsministerium sofort mit dem Insolvenzverwalter zusammensetzt und einen Weg für die Beschäftigten und für den Erhalt der Nordseewerke sucht.