Unterstützung für die Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx:Überprüfung und Neufestlegung der Sicherheitsabstände rund um Gas-Kavernenfelder notwendig!

Die Grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz kritisiert die mangelnde Bereitschaft der STORAG Etzel auf die Befürchtungen und Ängste in der Bevölkerung rund um die Gas Kavernenfelder ausreichend einzugehen.

Die Grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz kritisiert die mangelnde Bereitschaft der STORAG Etzel auf die Befürchtungen und Ängste in der Bevölkerung rund um die Gas Kavernenfelder ausreichend einzugehen.

Janssen-Kucz: "Aus meiner Sicht sollten die Sicherheitsabstände zumindest in dem Maße eingehalten werden, wie es der eigene Verband der Kavernenbetreiber vorgibt. Grundsätzlich muss gelten: Sicherheit geht vor!

Bei einem Treffen mit dem Vorstand der Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx, Dr. Arendt Hindriksen und Andreas Rudolph mit der Grünen Abgeordneten stellte die Bürgerinitiative die Empfehlung des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geologie (BVEG) vor, die im Gegensatz zu den aktuell von der Storag Etzel für ausreichend erachteten Abstände von 90 Metern einen Sicherheitsabstand von 184 m zu den nächsten Wohngebäuden empfehlen.

Nach einer der BI vorliegenden Expertise reicht dieser Abstand bei weitem noch nicht aus. Die beiden BI Sprecher fordern daher zumindest die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 184 Metern, so wie es der eigene Verband empfiehlt.

Unabhängig von den Sicherheitsabständen ist die Präsenz der Anlagen eine Bedrohung auf Dauer für die Menschen in der Region und die Umwelt. Dr. Hindriksen und Rudolph: „Viele offene Fragen müssen dringend geklärt werden: Kosten für die Endlagerung und die Schäden durch die erwartete Bodenabsenkung von mehr als fünf Metern? Wie werden die Kavernen später genutzt?“

Großes Unverständnis besteht gegenüber dem Verhalten des Landesbergbauamtes (LEBG). „Die Hoffnung, dass das Landesbergbauamt die Storag Etzel in die Schranken weist und auffordert, einen neuen Sicherheitsbericht unter Berücksichtigung der selbst bestätigen Gefahrenpotentiale zu erstellen, schwindet immer mehr“, so Dr. Arendt Hindriksen.

„Die BI hat meine  volle Unterstützung  bei der Vorsorge für die Sicherheit der Bevölkerung. Ich appelliere gleichzeitig an den zuständigen Wirtschaftsminister Olaf Lies, seiner Verantwortung als oberster Dienstherr des LBEG (Landesamt für Bergbau und Energie) nachzukommen und keine Experimente in Sicherheitsfragen zuzulassen“, so die Abgeordnete Meta Janssen-Kucz

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