Janssen-Kucz: Vorgelegtes Umweltgutachten beachtet die Lebensräume im Nationalpark Wattenmeer und auf der Insel Borkum nicht ausreichend!:Nationalparkverwaltung Wattenmeer hält FFH-Verträglichkeit für erforderlich

Die Grünen Abgeordnete geht davon aus, dass durch die neuen Erkenntnisse und Unterstützung durch das Nds. Umweltministerium die Position der Stadt Borkum gestärkt wird.

Die Grünen Abgeordnete Meta Janssen-Kucz wurde gestern(Samstag) vom Niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel informiert, dass das Land Niedersachen, vertreten durch die Nationalparkverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer“ aufgrund vorliegender neuer Erkenntnisse erhebliche Beeinträchtigungen der Lebensräume im Nationalpark Wattenmeer durch den Eintrag von Stickstoff durch das geplante Kohlekraftwerk  in Eemshaven nicht ausschließen kann.

 

Janssen-Kucz: „Die Nationalparkverwaltung ist der Auffassung, dass das vorgelegte Umweltgutachten nicht ausreichend ist und das eine FFH-Verträglichkeitsprüfung auf Lebensraumsubtypen-Ebene erforderlich ist, bei der die betroffenen Lebensräume im Nationalpark Wattenmeer, insbesondere auf Borkum, zur Beurteilung der Verträglichkeit des Projektes geprüft werden müssen.“

Die neuen fachlichen Erkenntnisse wurden am Wochenende der Stadt Borkum für die morgige Anhörung in Groningen mitgeteilt.

Die Grünen Abgeordnete geht davon aus, dass durch die neuen Erkenntnisse und Unterstützung durch das Nds. Umweltministerium die Position der Stadt Borkum gestärkt wird.

Janssen-Kucz: „Das Land und die betroffenen Landkreise Leer, Aurich und die Stadt Emden sind aufgefordert aktiv eine FFH-Verträglichkeitsprüfung mit einzufordern! Hier geht es um grenzüberschreitende Immissionen, die nicht nur Auswirkungen auf Flora und Fauna haben, sondern auch auf die Menschen haben die hier leben und Urlaub machen.“

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