Janssen-Kucz: „Richtige Konsequenzen aus Hochwasser“:Landtag will Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz verbessern und mehr Rückhaltung in der Fläche

Mit großer fraktionsübergreifender Mehrheit hat der Nds. Landtag mehr länderübergreifende und interkommunale Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz, Verbesserungen der Hochwasserrückhaltung in Poldern und der Fläche beschlossen.

Mit großer fraktionsübergreifender Mehrheit hat der Nds. Landtag mehr länderübergreifende und interkommunale Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz, Verbesserungen der Hochwasserrückhaltung in Poldern und der Fläche beschlossen.

„Damit ist eine neue Weichenstellung im Hochwasserschutz auf den Weg gebracht worden“, so die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz.

Wichtig ist aus Sicht der Grünen-Abgeordneten die Bedeutung der Wasserrückhaltung in der Fläche. Janssen-Kucz: „Wasserläufe, die wie Autobahnen ausgebaut sind, bringen das Wasser schnell in die großen Flüsse. So hoch können wir die Deiche gar nicht bauen, um das alles abzufangen“. Deshalb ist es folgerichtig, dass die Haushaltsmittel für die Gewässerrenaturierung im Landeshaushalt deutlich erhöht worden sind.

Mit dem Beschluss werde vor allem die Notwendigkeit betont, das Niederschlagswasser so lange und so weit wie möglich in der Fläche zurückzuhalten. Dieses solle durch Polder, Überflutungsflächen und Retentionsräume ermöglicht werden. Außerdem komme es darauf an, auch kleinere Bäche und Flüsse wieder naturnäher zu gestalten. „Das jetzt gemeinsam umzusetzen wird nicht einfach und es wird bei den einzelnen Maßnahmen auch Widerstände geben. Deshalb ist es gut, dass wir in der Grundausrichtung im Landtag Einigkeit erzielt haben“, betonte Meta Janssen-Kucz.

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