Pressemeldung Nr. 3189 vom

Keinen Freibrief für Sommerstau der Ems - Janssen-Kucz: Kooperationsbereitschaft der Umweltverbände missbraucht

Als weiteren Rückschlag für das Ökosystem der Ems und einen Schlag ins Gesicht der Umweltverbände bezeichnet die grüne Landtagsabgeordnete aus Leer Meta Janssen-Kucz die geplante Änderung des Planfest...

Als weiteren Rückschlag für das Ökosystem der Ems und einen Schlag ins Gesicht der Umweltverbände bezeichnet die grüne Landtagsabgeordnete aus Leer Meta Janssen-Kucz die geplante Änderung des Planfeststellungsbeschlusses zum Emssperrwerk.
"Wenn der Fluss ohne Rücksicht auf den kritischen Zustand des "Patienten Ems" im Sommer aufgestaut werden darf, ist das der Todesstoß für die Ems," befürchtet Janssen-Kucz.
Die Kooperationsbereitschaft der Umweltverbände habe der Umweltminister grob missbraucht. Diese hätten in diesem Sommer dem probeweisen Aufstau der Ems zugestimmt. An der Auswertung und der Beurteilung der dabei gewonnenen Daten und Messergebnisse aber würden sie nicht beteiligt. Der erneute Appell und die Aufforderung des Ministers an die Umweltverbände, den Sommerstau nicht zu blockieren oder zu verzögern, zeige, wie wenig er an einer Zusammenarbeit interessiert sei. Mit diesem Vorgehen verspiele Sander das letzte bisschen Glaubwürdigkeit und seine umweltpolitische Kompetenz.
Janssen-Kucz: "Nicht der Erhalt des Ökosystems Ems steht im Vordergrund, sondern die Ems als Wirtschaftsweg für die Luxus-Liner der Meyer-Werft. Andere berechtigte ökologische und auch wirtschaftliche Interessen einer ganzen Region werden missachtet."

Zurück zum Pressearchiv