Janssen-Kucz: Kurs der Meyer-Werft ist für Arbeitnehmerrechte fatal:Kein Rauswurf des Betriebsratschefs der Meyer-Werft
Jetzt wird mehr als deutlich, wo der neue Kurs der Meyer-Werft hingehen soll: Mitbestimmung und Beteiligung sind unerwünscht, der Betriebsrat wird mit unlauteren Methoden bekämpft.
Die Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Grüne) aus Leer kritisiert den geplanten Rauswurf des Betriebsratsvorsitzenden der Meyer-Werft aufs Schärfste: "Jetzt wird mehr als deutlich, wo der neue Kurs der Meyer-Werft hingehen soll: Mitbestimmung und Beteiligung sind unerwünscht, der Betriebsrat wird mit unlauteren Methoden bekämpft. So schürt man Ängste der Arbeitnehmer auf der Meyer-Werft und versucht die IG Metall Küste zu schwächen."
Die Abgeordnete machte deutlich, dass mit der Verlagerung des Firmensitzes nach Luxemburg offensichtlich eine neue Ära in der Firmenpolitik des Familienbetriebs Fa. Meyer angebrochen ist.
Janssen-Kucz: "Jahrzehntelang wurden Region und Politik in Geiselhaft genommen um weitere Vertiefungen und Begradigungen der Ems durchzusetzen. Mit dem Versuch des Rauskegelns des Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Ergin wird Angst erzeugt und die eigene Belegschaft unter Druck gesetzt und damit ein Stück mundtot gemacht. Die Meyer Werft richtet einen immensen Scherbenhaufen in der Region an, mit fatalen Auswirkungen. Dies bedeutet eine Rolle rückwärts für Arbeitnehmerrechte und damit für künftige Arbeitsbedingungen auf der Meyer-Werft."