Neue Sicherheitsrichtlinie erschwert Fortbestand – Sorge um ostfriesisches Kulturgut:Janssen-Kucz: Traditionsschiffe in Niedersachsen erhalten

Die Bundesregierung hatte im August eine neue Sicherheitsrichtlinie vorgelegt, die den Fortbestand der alten Schiffe gefährden könnte. „Mit dieser Entscheidung vom Schreibtisch gerät der historische Charakter unserer Schiffe in Gefahr.“

Die Grünen im niedersächsischen Landtag setzen sich für den Erhalt der Traditionsschiffe ein. Die Bundesregierung hatte im August eine neue Sicherheitsrichtlinie vorgelegt, die den Fortbestand der alten Schiffe gefährden könnte. „Mit dieser Entscheidung vom Schreibtisch gerät der historische Charakter unserer Schiffe in Gefahr.“ Es stehen auf einmal Maßnahmen im Raum, die so teuer werden, dass die Betreiber, vor allem Vereine für den Erhalt der Traditionsschifffahrt,  nicht mehr finanzieren können“, sagte die Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz. „Deshalb freue ich mich, dass es gelungen ist, fraktionsübergreifend heute ein deutliches Signal nach Berlin zu senden.“

Die unverhältnismäßigen Verschärfungen müssten dringend überarbeitet werden. Schon heute gebe es nur noch gut 100 Traditionsschiffe in Deutschland. „Das ist ein wertvoller Schatz, den wir hegen und pflegen sollten, gerade in Ostfriesland. Denn Traditionsschiffe bringen Menschen zusammen, sie gehören zu unserem Kulturgut, sie bieten einen direkten Zugang zu Geschichte und sie sind auch eine touristische Sehenswürdigkeit, dass wird im Leeraner Traditionsmuseumshafen zu allen Jahreszeiten deutlich", sagte die Grünen Abgeordnete. Umso wichtiger sei es, die Sicherheitsauflagen mit Augenmaß weiterzuentwickeln, um die Traditionsschifffahrt weiter betreiben zu können.

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