Janssen-Kucz: Neues Schulgesetz nimmt Druck von den Schülern und gibt ihnen mehr Zeit zum Lernen

„Mit dieser Schulgesetznovelle geben wir mehr Zeit zum Lernen, nehmen Druck aus der Schule und ermöglichen mehr gemeinsames Lernen. Die wichtigste Änderung ist die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren“

Meta Janssen-Kucz, Mitglied der Grünen im Landtag, begrüßt die Verabschiedung der Schulgesetznovelle im Landtag: „Mit dieser Schulgesetznovelle geben wir mehr Zeit zum Lernen, nehmen Druck aus der Schule und ermöglichen mehr gemeinsames Lernen“, so Janssen-Kucz.

„Die wichtigste Änderung ist die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren“, so Janssen-Kucz. Damit werde einer der größten schulpolitischen Fehler der Vorgängerregierung korrigiert. „Die Schülerinnen und Schüler bekommen wieder mehr Zeit zum Lernen, aber auch mehr Zeit für außerschulische Aktivitäten“, erläuterte Janssen-Kucz . Im Sekundarbereich gebe es mehr Raum für individuelle Förderung und für eine intensivere Berufsorientierung.

Die zweite große Änderung sei, dass Ganztagsschulen nicht mehr nur ein freiwilliges Nachmittagsangebot an einen herkömmlichen Vormittagsunterricht anhängen können, sondern die Möglichkeit bekämen, dass das gesamte ganztägige Angebot pädagogisch und lernpsychologisch rhythmisiert und sinnvoll aufeinander bezogen wird. „Damit kommen wir von der Ganztagsschule ‚light‘ endlich zu einer ‚Ganztagsschule mit Qualität“, so Janssen-Kucz.

Drittens werde auch aus der Grundschule Stress genommen und eine pädagogische Weiterentwicklung ermöglicht. „Die bisher vorgeschriebene Schullaufbahnempfehlung hat die Kinder spätestens ab dem dritten Schuljahr spürbar unter Druck gesetzt. Sie wird jetzt durch eine Beratung der Eltern ersetzt“, erklärte Janssen-Kucz.

Viertens werde die Inklusion konsequent und behutsam weitergeführt. „Eine Überweisung auf eine Förderschule Lernen führt für viele Kinder zu einer massiven Beeinträchtigung ihres Selbstwertgefühls. Die Kinder fühlen sich beschämt und ausgegrenzt. Die Überweisung auf eine Förderschule führt viele von ihnen in einer Bildungssackgasse“, sagte Janssen-Kucz „Wir werden deshalb den eingeschlagenen Weg fortsetzen und die Förderschule Lernen auch im Sekundarbereich auslaufen lassen.“ Dadurch stünden mehr Ressourcen für eine gute Förderung in inklusiven Schulen zur Verfügung.

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