Weichen für wohnortnahe medizinische Versorgung sind gestellt:Janssen-Kucz: Klinikum Leer erhält 3 Millionen Euro für Neubau der Psychosomatischer Medizin
Wir dürfen auch die Krankenhäuser in der Fläche nicht vergessen, die für die Menschen vor Ort qualitativ hochwertige medizinische und wohnortnahe Versorgung sichern. Die Investitionen sind notwendig, um die Behandlungsqualität für die Patientinnen und Patienten zu erhöhen, aber auch um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu verbessern.
Die Niedersächsische Landesregierung hat heute (15. November 2016) beschlossen, das Krankenhausinvestitionsprogramm 2016 in Höhe von 120 Millionen Euro auf den Weg zu bringen. Sie setzt damit die Ergebnisse des Krankenhaus-Planungsausschusses um, der die finanzielle Förderung von insgesamt 22 Baumaßnahmen in niedersächsischen Krankenhäusern behandelt. Das Klinikum Leer erhält für den Neubau einer psychosomatischen Klinik 3 Millionen Euro.
Die Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Grüne) freut sich darüber: „Der Krankenhaus-Planungsausschuss hat eine sehr ausgewogene Entscheidung getroffen. Wir dürfen auch die Krankenhäuser in der Fläche nicht vergessen, die für die Menschen vor Ort qualitativ hochwertige medizinische und wohnortnahe Versorgung sichern. Die Investitionen sind notwendig, um die Behandlungsqualität für die Patientinnen und Patienten zu erhöhen, aber auch um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu verbessern. Das ist ein Gewinn für die ganze Region.“
Hintergrund:
Das Land Niedersachsen ist im Rahmen der dualen Krankenhausfinanzierung für die Investitionskosten zuständig. Krankenhäuser, die einen Neu- oder Anbau oder eine Sanierung planen, können entsprechende Fördermittel beantragen. Im Krankenhaus-Planungsausschuss beraten Land und Kommunen gemeinsam mit Krankenkassen und Ärzteschaft über die zu fördernden Maßnahmen. In der gestrigen Sitzung sind alle Förderentscheidungen einvernehmlich gefallen.