Janssen-Kucz, Grüne: Gesundheitsversorgung aktiv gestalten – Gesundheitsregionen für eine wohnortnahe medizinische Versorgung in den Landkreisen gemeinsam voranbringen!

Die rot-grüne Landesregierung will mit dem neuen Projekt „Gesundheitsregionen Niedersachsen“ im Haushalt 2014 die „Zukunft der Gesundheit“ im Flächenland Niedersachsen gestalten. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart den Auf- und Ausbau von Gesundheitsregionen und –konferenzen zu unterstützen.

Darum geht’s

Die rot-grüne Landesregierung will mit dem neuen Projekt „Gesundheitsregionen Niedersachsen“ im Haushalt 2014  die „Zukunft der Gesundheit“ im Flächenland Niedersachsen gestalten. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart den Auf- und Ausbau von Gesundheitsregionen und –konferenzen zu unterstützen. Die Sicherstellung der wohnortnahen und leistungsfähigen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ist  für die Grünen ein zentrales Thema.

Das sagt die Grünen Abgeordnete Meta Janssen-Kucz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

 „Vor dem Hintergrund der großen Veränderungen, die der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt mit sich bringen, ist es notwendig aktiv die Gesundheitsversorgung zu gestalten. Wir werden daher 600.000 € im Haushalt 2014 für die „Zukunftsregionen Gesundheit“ einstellen und damit die Gesundheitspolitik auf neue Füße stellen.“

„Die Gesundheitsregionen sind ein wichtiger Schritt, um die medizinische Versorgung in Niedersachsen sektorenübergreifend zu verbessern und langfristig zu sichern. Die Erfolge in den drei Modellregionen Emsland, Heidekreis und Wolfenbüttel zeigen, dass dies der Weg für die Zukunft und damit die Sicherstellung der sektorenübergreifenden Gesundheitsversorgung im Flächenland Niedersachsen ist.“

„Erfreulich ist, dass die AOK Niedersachsen, die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen(KVN) und einzelne  Ersatzkassen, ihre grundsätzliche Bereitschaft zur finanziellen Beteiligung signalisiert haben.“

„Die Gesundheitsregionen sind eine große Chance, die bisher oft nebeneinander agierenden Versorger – Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen usw. – an einen Tisch zu holen und gemeinsam die Schnittmengen mit den Kreistagen, Gemeinde-  und Stadträten herauszuarbeiten und umzusetzen.“

Zum Hintergrund

Die abgelöste CDU/FDP Landesregierung hatte als Anreiz seit 2012 im Haushalt für Gesundheitsregionen 100.000 € für drei Modellregionen eingestellt. Für  Investitionszuschüsse bei der Neuniederlassung oder Gründung von Zweitpraxen, in Regionen mit einem Versorgungsgrad von unter 90 % standen 1 Mio. € in den Jahren 2012 und 2013 zur Verfügung. In dem Zeitraum 2012/13 wurden 63 Anträge gestellt und 43 bei denen die Fördervoraussetzungen vorhanden waren, bewilligt. Für die Haushaltsjahre ab 2014, in der Mittelfristigen Finanzplanung (Mipla)hatte die CDU/FDP gar keine Mittel für Investitionszuschüsse mehr vorgesehen. Die rot-grüne Landesregierung wird für Investitionszuschüsse vorerst 400.000 € in den Haushalt einstellen.

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