18 Schulen werden nach dem Sozialindex in das Startchancen-Programm des Landes aufgenommen:Janssen-Kucz: Endlich mehr Bildungsgerechtigkeit in Ostfriesland

Gestern stellte das Ministerium der grünen Kultusministerin die Schulen für das Startchancen-Programm vor. Dazu zählen u. a. 18 Schulen aus Ostfriesland. Davon profitiert die Region, was die Landtagsabgeordnete Janssen-Kucz freut und einordnet.

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Borkum/Leer. Gestern präsentierte das Niedersächsische Kultusministerium die Schulen, die ins Startchancen-Programm (SCP) aufgenommen werden. Das Startchancen-Programm unterstützt gezielt Schulen in herausfordernden, prekarisierten Soziallagen mit zusätzlichen knapp 100 Millionen Euro jährlich im Zeitraum von zehn Jahren.

Von den insgesamt 390 Schulen in Niedersachsen profitieren demnächst acht im Landkreis Aurich, sechs im Landkreis Leer, drei im Landkreis Emden und eine im Landkreis Wittmund von dem Programm. Die grüne Landtagsabgeordnete freut sich: „Das ist ein echter Meilenstein auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit für viele Schüler*innen und Familien! Entscheidend für gute Bildung ist, dass allen Kindern und Jugendlichen die im besten Fall gleichen Möglichkeiten offenstehen, ihre Talente und Fähigkeiten zu entfalten unabhängig vom Geldbeutel und der sozialen Herkunft.“

Es ist erfreulich, dass im Flächenland Niedersachsen die Schulen über das gesamte Land verteilt sind: Während ein Drittel der Schulen in den Ballungsräumen der acht großen Städte liegen, teilen sich Mittelzentren, Kleinstädte und der ländliche Raum die restlichen zwei Drittel. „Konkret bedeutet das: Mehr finanzielle und personelle Ressourcen, wodurch wir gemeinsam mit dem Bund die nachhaltige Schulentwicklung grundlegend stärken“, so Janssen-Kucz.

Der Verteilungsmechanismus wird vom neuen Sozialindex unterstützt: „Mit dem Sozialindex gewährleisten wir im Gegensatz zur bisherigen Praxis des ‚Gießkannenprinzips‘, dass die Gelder gezielt dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, erklärt Meta Janssen-Kucz. „Der Index ermöglicht so eine gerechte Verteilung, sodass unsere 18 ostfriesischen vom SCP profitierenden Schulen zusätzliche Mittel für z.B. Sprachförderung und nicht-lehrendes Personal erhalten“, schließt die Landtagsabgeordnete ab.

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