Pressemeldung Nr. 279 vom

Facebook-Panne bei Polizei war absehbar!

„Die Facebook-Panne am Wochenende, bei der ein link auf eine Seite mit kinderpornografischem Inhalt gesetzt wurde, hat deutlich gemacht, wie problematisch aus polizeilicher und datenschutzrechtlicher Sicht der Umgang mit Facebook ist", so Meta Janssen-Kucz.

Die innenpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Meta Janssen-Kucz kritisiert den weiterhin anscheinend sorglosen Umgang mit Facebook seitens der Polizei. "Die Facebook-Panne am Wochenende, bei der ein link auf eine Seite mit kinderpornografischem Inhalt gesetzt wurde, hat deutlich gemacht, wie problematisch aus polizeilicher und datenschutzrechtlicher Sicht der Umgang mit Facebook ist. Gerade die Polizei hat in diesem Bereich eine Vorbildfunktion. Da darf es keine Fehler geben. Diese Panne zeigt, dass die Gefahren, die den Umgang mit dem Medium Facebook beinhalten, gravierend sein können."

Sie ist bei der Facebook-Panne außerdem erstaunt darüber, dass seitens der Polizei Hannover anscheinend kein Unrechtsbewusstsein vorhanden ist. "Das, was jetzt passiert ist, kann jederzeit auch mit weitaus sensibleren Daten wieder passieren", so Janssen-Kucz.

Es stellt sich die Frage, ob die Polizei die Facebookseite, jetzt mit Link auf die Polizeidirektionen, weiter nutzen sollte. Janssen-Kucz: "Der Zweck heiligt nicht alle Mittel! Die Polizei Hannover hat dies selbst bestätigt."

Die Grünen werden eine Anfrage an das Innenministerium stellen. Ziel der Anfrage soll eine Abwägung von Nutzen und Schaden durch Facebook, die Sicherstellung des Datenschutzes und die Schulung für Polizeibeamte, die mit dem Medium umgehen, sein.

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