Janssen-Kucz: Ostfriesland profitiert von rot-grünem Verhandlungserfolg:EU-Kommission genehmigt niedersächsisches ELER-Programm
Niedersachsen bekommt 145 Millionen Euro an Fördermittel mehr als bisher, das bedeutet eine Steigerung von 15 Prozent. „Erste Anzeichen der erhöhten Mittel in der neuen Förderperiode sind schon zu sehen: Bereits jetzt blühen die Blühstreifen, die Niedersachsen über das ELER-Programm gezielt gegen das Bienensterben fördert.
Am Dienstag hat die EU-Kommission das neue Niedersächsische ELER-Entwicklungsprogramm „PFEIL“ genehmigt. Mit diesem Programm werden in der neuen Förderperiode bis 2020 zahlreiche Maßnahmen in den ländlichen Räumen in Niedersachsen und Bremen unterstützt. Dafür stellt die Europäische Union insgesamt rund 1,12 Milliarden Euro Fördermittel aus dem ELER-Fonds zur Verfügung.
Die Landtagsabgeordnete Janssen-Kucz (Grüne) betont: „Noch nie hat Niedersachsen bei der nationalen Verteilung der EU-Mittel so viel Geld für den ländlichen Raum erstritten. Insbesondere Landwirte und Kommunen profitieren spürbar von diesem rot-grünen Verhandlungserfolg. Das ELER-Programm ist eine Erfolgsgeschichte!“ Niedersachsen bekommt 145 Millionen Euro an Fördermittel mehr als bisher, das bedeutet eine Steigerung von 15 Prozent. „Erste Anzeichen der erhöhten Mittel in der neuen Förderperiode sind schon zu sehen: Bereits jetzt blühen die Blühstreifen, die Niedersachsen über das ELER-Programm gezielt gegen das Bienensterben fördert“, so Janssen-Kucz.
Hintergrund:
Die Länder Niedersachsen und Bremen haben für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 wieder ein gemeinsames, länderübergreifendes Entwicklungsprogramm zur Förderung der ländlichen Räume aufgestellt (ELER). Das ELER-Programm der neuen Förderperiode heißt in Niedersachsen und Bremen PFEIL (Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum). PFEIL umfasst ein Maßnahmenspektrum mit sechs Prioritäten; insgesamt handelt es sich um mehr als 30 einzelne Fördermaßnahmen – von Dorfentwicklung und Basisdienstleistungen auf dem Land über ländlichen Tourismus und Regionalmanagement bis hin zu unter anderem Agrarumweltmaßnahmen, Ökolandbau, Gewässerschutzberatung, Agrarinvestitionsförderprogramm sowie Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse.