Dorferneuerungsprogramm - Janssen-Kucz: Wichtiger Impuls für das Rheiderland
Das Rheiderland gehört zu den landesweit 16 Dörfern und Dorfregionen, die in diesem Jahr neu in das Programm aufgenommen wurden.
Das Rheiderland mit der Samtgemeinde Bunde, der Gemeinde Jemgum und der Stadt Weener kann sich über Landesmittel zur Dorferneuerung freuen. Das teilt die Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz unter Berufung auf das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. Das Rheiderland gehört damit zu den landesweit 16 Dörfern und Dorfregionen, die in diesem Jahr neu in das Programm aufgenommen wurden.
„Das ist eine gute Nachricht und ein wichtiger Impuls für das Rheiderand und den Landkreis Leer“, sagte Meta Janssen-Kucz. „Vor allem der Strukturwandel der Landwirtschaft, aber auch die demografischen Veränderungen wirken sich unmittelbar auf die Dörfer aus. Um den ländlichen Raum auch künftig attraktiv zu halten, liegt ein besonderer Schwerpunkt der Dorferneuerung auf der Belebung der Ortskerne.“
Janssen-Kucz betont: „Mir ist wichtig, dass unsere Dörfer und kleinen Städte auch in Zukunft als attraktive Arbeits-, Kultur- und Lebensstandorte erhalten und sich weiterentwickeln können, so dass nachkommende Generationen einen Platz zum Leben und Arbeiten haben.“
Hintergrund:
Insgesamt stehen in der laufenden Förderperiode bis 2020 landesweit rund 116 Millionen Euro zur Verfügung. Die Finanzierung wird überwiegend aus EU-Mitteln der sogenannten zweiten Säule der Agrarpolitik zur Förderung des ländlichen Raumes getragen. Hinzu kommen auch im laufenden Jahr zwei Millionen Euro Landesmittel zur Förderung der Vorhaben von Privatleuten, die aus den EU-Mitteln nicht finanziert werden können. Dafür hat sich Rot-Grün stark gemacht.