Start der bundesweiten Wanderausstellung zu Berufsverboten und politischer Verfolgung::DGB und GRÜNE fordern zügige Aufarbeitung

In den verdi-Höfen in Hannover wurde die bundesweite Wanderausstellung "Vergessene" Geschichte: Berufsverbote - Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland, eröffnet.

"Ich bin tief beeindruckt von der Ausstellung" und "eindrucksvoll graphisch dargestellt" - zwei von vielen zustimmenden Aussagen von Besucher/innen, die in den verdi-Höfen in Hannover bei der Eröffnung der bundesweiten Wanderausstellung "Vergessene" Geschichte: Berufsverbote - Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland,

 

Meta Janssen-Kucz begleitete die Ausstellungseröffnung und begrüßte das Engagement für die Betroffenen der Berufsverbote im Rahmen des sogenannten Radikalenerlasses von 1972. „Mit dem Radikalenerlass wurde völlig überreagiert und Menschen, Lehrerinnen genau so wie Lokomotivführer mit den Berufsverboten an den Rand der Existenzgrundlage gedrängt, oft mit sehr zweifelhaften Begründungen, so Janssen-Kucz. Das politische Agieren der 70er Jahre, dass bis in die 90er Jahre reichte, muss wissentschaftlich aufgearbeitet werden. Daher haben SPD und Grüne einen Antrag in den Landtag eingebracht um die systematische Aufarbeitung über eine Komission anzuschieben.

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