Enercon Statement zum Runden Tisch Enercon in Hannover

 Dazu sagt Meta-Janssen-Kucz, Abgeordnete für Emden:

„Auf der einen Seite ist die Abwesenheit der Enercon-Geschäftsführung ein Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmerinteressen. Auf der anderen Seite lässt es tief blicken, dass es die Geschäftsführer von Enercon nicht für nötig befinden, dem Ruf von Wirtschaftsminister Althusmann an den Runden Tisch zu folgen und ihn damit in Sachen erneuerbarer Energien nicht ernst nehmen. Wenn Dr. Althusmann das Gewicht des Landes für eine Lösung der Frage, ob und wie das Land bei einer möglichen Rettung der Jobs helfen kann, einbringen will, darf er sich nicht von der Konzernspitze und den betroffenen Zulieferer-Betrieben in dieser Weise vorführen lassen.

Gleichzeitig liegt es in der Verantwortung des Landes, die Energiewende und damit auch die entsprechenden Jobs voranzubringen. Wirtschaftsminister Althusmann muss sich aktiv in Berlin für bessere Rahmenbedingungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen, statt öffentlich Krokodilstränen um den Arbeitsplatzabbau zu vergießen. Althusmann muss in der Verantwortung ankommen und intensiv bei seinem Kollegen Peter Altmaier für ein Ende der Benachteiligung der Windenergie in Deutschland und dem Windenergieland Nr. 1 Niedersachsen einsetzen und damit zukunftsfähige Arbeitsplätze retten. Es hilft nicht, wenn der stellvertretende Ministerpräsident öffentlich die Folgen der schlechten Politik der GroKo in Berlin bejammert.“

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