Janssen-Kucz: "Wir stehen zum Zollhaus" - Stadt darf keine Gelder streichen

Die Pläne der Stadt Leer, dem Zollhausverein Gelder für ihre Arbeit zu kürzen, stoßen bei der grünen Kreis- und Landtagsabgeordneten Meta Janssen-Kucz auf (Borkum/Leer) auf Unverständnis und Fassungslosigkeit: "Das Zollhaus ist ein ein Leuchtturm der Kultur mit seinem vielfältigen Angebot in der Region, jeder Euro ist dort gut investiert. Ein empfindliche Kürzung des Zuschusses der Stadt ist ein Schlag gegen Kulturschaffende. Kultur - gerade in der Fläche - hat eine wichtigen Strahlkraft in der Gesellschaft und muss nach Kräften gefördert werden. Wir Grüne stehen zum Zollhaus", so die Grünen-Politikerin. 

Seitens des Landkreis Leer sind keine keine Kürzungen geplant und sollte sie im Rahmen der Haushaltsberatungen 2020 im Kreistag beantragt werden, werden wir uns offensiv dagegen stemmen. Christiane Kühmann, Leeraner Ratsfrau der Grünen, ergänzt: "Der Stadt muss es doch ein Anliegen sein, dass das Zollhaus floriert"
Meta Janssen-Kucz betont: "Unerklärlich finde ich dagegen das Agieren der Stadt und der Mehrheit, die sich im städtischen Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur für die Kürzung ausgesprochen hat. Wir hoffen, dass der Plan vom Stadtrat noch abgeschmettert wird. Andernfalls würde man nicht nur der Kultur in der Region, sondern auch dem Ansehen von Stadt und Landkreis schaden. Wir brauchen das Zollhaus und sein musikalisch-kulturelles Programm. Selbst der niedersächsische Kultusminister Thümler von der CDU halte Sparmaßnahmen im Kulturbereich für fehl am Platz. Die Grünen werden weiter auf allen politischen Ebenen für den Erhalt der kommunalen Kulturförderung in der bisherigen Höhe einsetzen."

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