Pressemeldung Nr. 12 vom

Landesregierung isoliert behinderte Kleinkinder GRÜNE fordern integrative Krippenplätze

Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, die Einrichtung integrativer Kinderkrippen zu ermöglichen. Die Zahl der Krippenplätze für behinderte Kinder unter drei Jahren liege bei Null, weil sich die Landesregierung weigere, auch für Kinder dieser Altersgruppe die notwendigen zusätzlichen Heilpädagogen zu finanzieren, sagte die für Kinderpolitik zuständige Abgeordnete Meta Janssen-Kucz am Freitag (heute) in Hannover. "Behinderte Kleinkinder werden auf diese Weise isoliert".

"Es ist erfreulich, dass es in Niedersachsen inzwischen in zahlreichen Kommunen integrative Kindergartenplätze für behinderte Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gibt", sagte die Grünen-Politikerin. Dadurch seien die Kommunen allerdings nicht in der Lage, integrative Krippengruppen einzurichten.

Das niedersächsische Kita-Gesetz sehe ausdrücklich vor, dass behinderte Kinder gemeinsam mit nicht behinderten Kindern betreut werden sollen und dass das Land hierfür eine zusätzliche Finanzhilfe bereit stellen müsse, erklärte Janssen-Kucz.

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