Baltrum: Ausstieg aus Nationalpark wäre wie Rückwärtsgang in die Steinzeit

© Luftbild: (c) Olaf Klün/Baltrum.de

Zurück in die Steinzeit? Die einstige Idee des Baltrumer Bürgermeisters, die Insel mittels einer Seilbahn mit dem Festland zu verbinden, hatte ja wenigstens noch einen gewissen Unterhaltungswert. Doch wenn die die Insel-CDU nun aus dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer aussteigen will, so zeigt das ihre Rückwärtsgewandheit. Denn: Die Inseln profitieren vom Nationalpark, es sind Auszeichnung und Markenzeichen zugleich, also gut für den Tourismus. Allerdings bedeutet es auch eine Aufgabe, für einen nachhaltigen Umgang mit der Insel und dem Wattenmeer zu sorgen. Tatsächlich sollten die vielen Ausnahmen im Nationalpark auf den Prüfstand gestellt werden, um den Schutz der Natur auch wirklich gewärleisten zu können. Auf Vögel im Watt zu schießen, hat mit Naturschutz rein gar nichts zu tun.

Übrigens: Leider zeigt der Baltrumer CDU-Plan erneut das planlose Nebeneinander von Landwirtschafts- und Umweltministerium in Hannover. Offensichtlich glaubt der CDU-Ortsverein Baltrum mit einer planlosen CDU-Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast im Rücken, sich mit umwelt- und tourismusschädlichen Plänen hervortun zu müssen.

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