Friesenbrücke in Leer Bahnverkehr Niederlande-Niedersachsen schnell wieder ermöglichen

„Wir haben unsere Hausaufgaben als  Niedersachsen für die Region gemacht, wir warten auf klare Ansagen vom CSU Verkehrsminister Dobrindt und der CDU Abgeordneten Connemann“ sagte Meta Janssen-Kucz.

Ziel muss es sein den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen den Niederlanden und Niedersachsen schnell wieder zu ermöglichen. „Schönreden hilft nicht, es muss jetzt endlich genhandelt werden!“ so Janssen-Kucz bei einem Termin an der Friesenbrücke.  

 

Hintergrund

Am 3. Dezember 2015 wurde die Friesenbrücke in Weener durch ein Frachterunglück, für die eine Kommunikationspanne im Funkverkehr die Hauptursache war, stark beschädigt. Seitdem ist die Friesenbrücke für den Bahnverkehr nicht mehr nutzbar und der Zugverkehr zwischen Niedersachsen und den Niederlanden zum Erliegen gekommen. 

Die von der Bahn geplante Reparatur der Brücke für rund 30 Millionen Euro wurde von den Vorhaben von Bund, Land und ansässigen Kommunen abgelöst. Geplant ist nun ein Teilneubau der Brücke mit einer breiteren Schifffahrtsöffnung. Die dafür anfallenden Mehrkosten sollen vom Bund und Land getragen werden.

Niedersachsen hat bereits die Übernahme von fünf Millionen Euro zugesichert, sowie die Vorfinanzierung des Brückenbaus. Trotz Zusage der Finanzierung der ausstehenden 15 Millionen Euro durch das Bundesverkehrsministerium, wurde diese in der voraussichtlich letzten Sitzung des Haushaltsausschusses im Bundestag vor der Wahl nicht beschlossen. Die Frage nach der Finanzierung der Friesenbrücke und die damit zusammenhängende Planungssicherheit bleiben somit zunächst unbeantwortet.

Zurück zum Pressearchiv