Klinikum Oldenburg Aufklärung zu Vorgängen am Klinikum Oldenburg gefordert

zu den aktuell bekannt gewordenen Vorgängen am Klinikum Oldenburg erklärt Meta Janssen-Kucz, gesundheitspolitische Sprecherin:

„Das Klinikum Oldenburg und die Landesregierung müssen die Vorgänge rund um die Qualitätszertifikate der Deutschen Krebsgesellschaft nun schnell und umfassend aufklären. Wir haben daher eine Unterrichtung durch die Landesregierung beantragt. Es kann nicht sein, dass solche Fälle erst durch die Presse öffentlich gemacht werden. Hier geht es schließlich um die Sicherheit von Patientinnen und Patienten! 
Ich erwarte, dass das Gesundheitsministerium als Fachaufsicht nicht nur auf das in Beratung befindliche Krankenhausgesetz verweist, sondern die Aufklärung offensiv unterstützt und die Qualität der Behandlung am Klinikum Oldenburg eingehend überprüft.“

 

Zum Hintergrund

 

Auf Druck der Deutschen Krebsgesellschaft musste das Klinikum Oldenburg vor wenigen Tagen das Zertifikat für das Bauchspeicheldrüsenzentrum aussetzen. Dem vorangegangen waren Berichte über eine erhöhte Sterblichkeitsrate bei Bauchspeicheldrüsen-Operationen. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Weiteres-Zentrum-am-Klinikum-Oldenburg-verliert-Zertifikat,klinikum406.html

Als „Vorsichtsmaßnahme“ habe das Klinikum selbst nun auch beim Darmkrebszentrum ein weiteres Zertifikat ausgesetzt.

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