Aufnahmestopps bei ambulanten Pflegediensten 1700 abgelehnten Patientinnen und Patienten bei Pflegediensten

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zur Berichterstattung über Aufnahmestopps bei ambulanten Pflegediensten erklärt Meta Janssen-Kucz, pflegepolitische Sprecherin:

„Die Umfrage der Wohlfahrtspflege hat mit 1700 abgelehnten Patientinnen und Patienten ein wirklich erschreckendes Ergebnis geliefert. Landesweit müssen wir also von deutlich mehr Fällen ausgehen, denn die Zahlen beziehen sich nur auf einen kleinen Teil aller ambulanten Pflegedienste in Niedersachsen. Die Ankündigung von Sozialministerin Reimann, die Situation genau zu analysieren, ist richtig. Wichtiger ist es aber, dass die Landesregierung sofort alle Akteure aus der Pflege an einen Tisch holt, um die offensichtlichen Systemprobleme in der Pflege anzugehen. Wenn Differenzen zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern dazu führen, dass alte und kranke Menschen in Niedersachsen nicht ausreichend – oder im schlimmsten Fall gar nicht – versorgt werden, ist es Aufgabe einer Landesregierung, zu vermitteln und eine Klärung herbeizuführen. Die Versorgungssicherheit der Menschen in Niedersachsen muss jetzt oberste Priorität haben!“

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