Pressemitteilungen

Einstellung der Suche und Bergung des gefährlichen MSC-Zoe-Mülls? Janssen-Kucz: Wir werden Bundes-und Landesregierung dieses fahrlässige Agieren nicht durchgehen lassen

Janssen-Kucz: Wir werden Bundes-und Landesregierung dieses fahrlässige Agieren nicht durchgehen lassen

 

Einstellung der Suche und Bergung des MSC-Zoe-Mülls falsches Signal an Reederei/Ökologisch fatal

 

 

Heute (Dienstag) berichtet der NDR, dass die Suche nach den verlorenen Containern samt Inhalt auf deutscher Seite eingestellt wird. Die Ostfriesen Zeitung berichtet ebenfalls heute dazu, dass die Bergungsfirma schon im August die Bergungsarbeiten einstellen wollte, aber zurück gepfiffen wurde.

 

 

 

Dazu Meta Janssen-Kucz, grüne Landtagsabgeordnete(Borkum/Leer) und Sprecherin für Häfen- und Schifffahrtspolitik: „Noch im August hatte das niedersächsische Umweltministerium auf meine Anfrage geantwortet, dass ‚die mit der Havarie der MSC Zoe im Zusammenhang stehenden Arbeiten noch im Herbst 2019’ beendet werden sollen, wenn die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind. Es kann doch jetzt nicht wahr sein, dass ab sofort ein juristischer Schlussstrich gezogen werden soll. Das wäre ein völlig falsche Signal an die Reederei MSC, die sich entspannt zurücklehnen könnte und nicht Wort halten muss. Ökologisch ist es ebenso fatal: Die Sturmsaison steht vor der Tür, damit würde der Müll samt immer noch nicht georteten und geborgenen Chemikalien und Batterien der Kraft des Meeres und seiner Stürme ausgesetzt sein und vermutlich beim nächsten Sturm die Inseln, allen voran Borkum und die Küste belasten.

 

 

 

Die Niederländer suchen weiter – dann sollte die deutsche Seite dazu auch in der Lage sein. Wenn nötig, müssen Personal und Technik dringend aufgestockt werden, um die verbleibende Zeit zu nutzen. Wir werden Bundes-und Landesregierung dieses fahrlässige Agieren nicht durchgehen lassen und weiterhin für die zugesagte komplette Bergung der Container und ihrer Inhalte kämpfen."

Statement zur Erdgassuche im Nationalpark Wattenmeer Meta Janssen-Kucz: Leider nur Lippenbekenntnisse der Landesregierung

Wirtschaftsminister Althusmann nimmt den Schutzstatus Wattenmeers offensichtlich nicht ernst. Die Erdgasförderung ist mit den Schutzzielen des UNCESCO-Weltnaturerbes unvereinbar, die Risiken für die Meereslebewesen sind viel zu hoch. Das muss das Land auch offensiv gegenüber den niederländischen Behörden im Genehmigungsverfahren vertreten.

Grüne: Ausbau von Netzwerken muss im Vordergrund stehen Janssen-Kucz: Forschungsstelle Küste auf Norderney erhalten - keine Verlagerung auf das Festland!

Das Umweltministerium hat sich dem Druck des Finanzministeriums gebeugt und plant die Forschungsstelle Küste (FSK) auf Norderney auf das Festland zu verlegen. Meta Janssen-Kucz, grüne Landtagsabgeordnete (Borkum/Leer) erklärt: „Wir Grüne haben uns seit Jahren gegen die Verlagerung auf das Festland aus rein wirtschaftlichen Gründen gewehrt und unter rot-grün schon Mittel für Erhalt und Sanierung eingestellt. Die Begründung für die Auflösung der Forschungsstelle Küste auf Norderney und einen Neubau auf dem Festland seitens der Landesregierung ist nicht haltbar. Eine bauliche Erweiterung beziehungsweise Sanierung kann auch auf Norderney stattfinden, um die Forschungsstelle fit zu machen für die Herausforderungen rund um den Klimawandel: Anstieg des Meeresspiegels, Trockenheit, Hitze, Starkregen und immer stärkeren Stürmen. Hier werden ohne Not wichtige Strukturen, Netzwerke und Know-how zerschlagen.

 

Statement Meta Janssen-Kucz: Kinder und Schwangere brauchen mehr Schutz vor Zigarettenrauch

Wir brauchen eine klare Regelung gegen das Rauchen in Fahrzeugen, begleitet von Kontrollen und Aufklärung. Für Schwangere und Kinder ist Zigarettenrauch besonders gesundheitsschädigend, insbesondere in geschlossenen Räumen.

Pressemeldung Nr. 86 vom

Kinder- und Jugendschutz Meta Janssen-Kucz: Gravierende Leerstellen bei der Aufklärung von Misshandlungsvorwürfen in Jugendhilfeeinrichtung

Die Unterrichtung heute hat auf erschreckende Weise gravierende Leerstellen bei der Aufklärung der Vorgänge in der rumänischen Jugendhilfeeinrichtung Maramures offenbart. Eine Woche nach Bekanntwerden der Vorwürfe hat die Landesregierung kaum Erkenntnisse über die Vorgänge dort.

Risiken für Fischer und Ökosystem Nordsee bleiben Janssen-Kucz: Havarie MSC Zoe und Bergung scheinbar unendliche Geschichte

Die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz, (Borkum/Leer), Hafen- und schifffahrtspolitische Sprecherin, hatte eine Anfrage an die Landesregierung zum weiteren Verlauf der Havarie der MSC Zoe und den verlorenen Containern in den Nordsee und dem angelandeten Müll gestellt. Jetzt liegt die Antwort des Umweltministeriums vor:

 

Rund 169 Tonnen Müll aus den verlorenen Containern der MSC Zoe zählten allein die deutschen Behörden bis Anfang August - noch nicht eingerechnet das Engagement der Fischer von Ditzum bis Cuxhaven, die gefundenen Müll selbst entsorgt hatten. Die bislang dadurch erstatteten Kosten belaufen sich auf 301.795,78 Euro.

Pressemeldung Nr. 82 vom

Havarie der MSC Zoe: Landesregierung weiter nicht im Film

icht geklärt ist, wie viele der 342 über Bord gegangenen Container bislang gefunden werden konnten und wie viele Container mit welchem Inhalt ihre Ladung in der Nordsee verloren haben. Das ist ein untragbarer Zustand und darf nicht weiter bagatellisiert werden, um so weniger, wenn sich unter den Containern Behälter mit Gefahrengut befanden.

Statement Meta Janssen-Kucz: Die GroKo weiter auf dem Öl- und Gas-Trip – Kein Klimaschutz in Sicht

„Die Erlaubnis zur Suche nach Erdöl und Erdgas hätte von der niedersächsischen Bergbaubehörde niemals erteilt werden dürfen!“

Neue Details durch Anfrage bekannt geworden Janssen-Kucz: „Keine weiteren Auto-Ralleys durch Entlastungspolder Holter Hammrich“

"Das Umweltministerium scheint erst durch die Anfrage Kenntnis von der genehmigten Auto Rallye im Schutzgebiet Holter Hammrich durch Straßenbaubehörde des Wirtschaftsministeriums erfahren zu haben. Jetzt im Nachhinein stellt die Landesregierung? zwar fest, dass scheinbar alles rechtens war.Gleichzeitig gesteht sie ein, dem Umweltministerium lägen keinerlei Kenntnisse über die Auswirkungen von Auto-Rallyes auf das Brut- und Aufzuchtverhalten der Wiesenvögel vor."

Statement Gleichwertige Lebensverhältnisse: "Wir müssen die Ärmel hochkrämpeln"

"Wir müssen auf allen Ebenen die Ärmel hochkrämpeln, wenn wir überall gleichwertige Lebensverhältnisse wollen. Wir brauchen im Landkreis Leer etwa eine kreiseigene Wohungsbaugesellschaft, die für bezahlbaren, barrierefreien und nachhaltigen Wohnraum sorgt.