Regionale Meldungen

Grüne: Ausbau von Netzwerken muss im Vordergrund stehen Janssen-Kucz: Forschungsstelle Küste auf Norderney erhalten - keine Verlagerung auf das Festland!

Das Umweltministerium hat sich dem Druck des Finanzministeriums gebeugt und plant die Forschungsstelle Küste (FSK) auf Norderney auf das Festland zu verlegen. Meta Janssen-Kucz, grüne Landtagsabgeordnete (Borkum/Leer) erklärt: „Wir Grüne haben uns seit Jahren gegen die Verlagerung auf das Festland aus rein wirtschaftlichen Gründen gewehrt und unter rot-grün schon Mittel für Erhalt und Sanierung eingestellt. Die Begründung für die Auflösung der Forschungsstelle Küste auf Norderney und einen Neubau auf dem Festland seitens der Landesregierung ist nicht haltbar. Eine bauliche Erweiterung beziehungsweise Sanierung kann auch auf Norderney stattfinden, um die Forschungsstelle fit zu machen für die Herausforderungen rund um den Klimawandel: Anstieg des Meeresspiegels, Trockenheit, Hitze, Starkregen und immer stärkeren Stürmen. Hier werden ohne Not wichtige Strukturen, Netzwerke und Know-how zerschlagen.

 

Von Fracking bis Gesundheitsversorgung Arbeitstreffen der ost-friesischen Grünen in Leer

Viele Themen standen auf der Tagesordnung des Treffens der ost-friesischen Grünen am Dienstag in der Leeraner Jugendherberge. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer) sowie der regional zuständigen Bundestagsabgeordneten Filiz Polat(Bramsche) kamen zum dritten Mal in diesem Jahr Grünen Politiker*innen von der gesamten ostfriesischen Halbinsel zum Arbeitstreffen sowie Austausch über regional wichtige Themenfelder zusammen.

Die geplanten Erdgasförderungen im Nationalpark und Weltkulturerbe Wattenmeer und im Landkreis Leer, mit dem damit verbundenen drohendem Fracking in Ostfriesland standen ganz oben auf der Tagesordnung. Mehrere Unternehmen haben in Ostfriesland die Genehmigung durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie LBEG erhalten, die Erkundung nach Öl und Gas auf zu nehmen. Die Grünen waren sich einig, dass das den Zielen der Energiewende und des Klimaschutzes widerspricht, insbesondere wenn man wie geplant mit der gefährlichen Fracking-Methode nach fossilen Energien sucht und damit Erdgas fördert. "Wenn wir jetzt nicht zusammen stehen, dann ist die Sache für die Unternehmen in einem Jahr geritzt", warnte etwa Meta Janssen-Kucz.

 

Risiken für Fischer und Ökosystem Nordsee bleiben Janssen-Kucz: Havarie MSC Zoe und Bergung scheinbar unendliche Geschichte

Die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz, (Borkum/Leer), Hafen- und schifffahrtspolitische Sprecherin, hatte eine Anfrage an die Landesregierung zum weiteren Verlauf der Havarie der MSC Zoe und den verlorenen Containern in den Nordsee und dem angelandeten Müll gestellt. Jetzt liegt die Antwort des Umweltministeriums vor: Rund 169 Tonnen Müll aus den verlorenen Containern der MSC Zoe zählten allein die deutschen Behörden bis Anfang August - noch nicht eingerechnet das Engagement der Fischer von Ditzum bis Cuxhaven, die gefundenen Müll selbst entsorgt hatten. Die bislang dadurch erstatteten Kosten belaufen sich auf 301.795,78 Euro.

Pressemeldung Nr. 82 vom

Havarie der MSC Zoe: Landesregierung weiter nicht im Film

icht geklärt ist, wie viele der 342 über Bord gegangenen Container bislang gefunden werden konnten und wie viele Container mit welchem Inhalt ihre Ladung in der Nordsee verloren haben. Das ist ein untragbarer Zustand und darf nicht weiter bagatellisiert werden, um so weniger, wenn sich unter den Containern Behälter mit Gefahrengut befanden.

Neue Details durch Anfrage bekannt geworden Janssen-Kucz: „Keine weiteren Auto-Ralleys durch Entlastungspolder Holter Hammrich“

"Das Umweltministerium scheint erst durch die Anfrage Kenntnis von der genehmigten Auto Rallye im Schutzgebiet Holter Hammrich durch Straßenbaubehörde des Wirtschaftsministeriums erfahren zu haben. Jetzt im Nachhinein stellt die Landesregierung? zwar fest, dass scheinbar alles rechtens war.Gleichzeitig gesteht sie ein, dem Umweltministerium lägen keinerlei Kenntnisse über die Auswirkungen von Auto-Rallyes auf das Brut- und Aufzuchtverhalten der Wiesenvögel vor."

Endlagersuche Janssen-Kucz: Pewsum kommt als Endlager-Standort für hochradioaktive Abfälle kaum in Frage

Das Bundesamt für kerntechnisch Entsorgung prüfe, ob der vorhandene Bohrschacht der Firma Exxon Mobil in Pewsum als Endlager für Atommüll infrage käme. Entsprechende Pressemeldungen sorgten im Juni für Aufregung in der Region. Die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz (Leer/Borkum) klärte den Sachverhalt mit einer eine Anfrage an das Niedersächsische Umweltministerium auf. Die Antwort auf die Grünen Anfrage ist eindeutig! Laut dem Bundesamt für Kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) ist das Feld Krummhörn als Atommüll-Endlager nicht geeignet.

Statement Gleichwertige Lebensverhältnisse: "Wir müssen die Ärmel hochkrämpeln"

"Wir müssen auf allen Ebenen die Ärmel hochkrämpeln, wenn wir überall gleichwertige Lebensverhältnisse wollen. Wir brauchen im Landkreis Leer etwa eine kreiseigene Wohungsbaugesellschaft, die für bezahlbaren, barrierefreien und nachhaltigen Wohnraum sorgt.

Jannsen-Kucz fragt Landesregierung Was hat Vermillion Energy in Engerhafe vor?

Das kanadische Unternehmen Vermillion Energy hat eine Genehmigung für die Suche und Förderung von Erdgas und Erdöl in Engerhafe erhalten, eine frühere Bohrstelle könnte reaktiviert werden. „Wir müssen wissen, was wann genau in Engerhafe passieren soll, unter anderen auch, ob das Grundwasser dort durch die Bohrungen mit Hilfe der Fracking-Technik gefährdet werden könnte“, sagt die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/leer) und hat daher einen Fragenkatalog an die Landesregierung geschickt.

Statement Schulgeldfreiheit für alle Therapeuten-Auszubildende!

Zur Unterschriftenübergabe von Leeraner Physiotherapeuten-Auszubildenen an MdL Ulf Thiele nimmt Meta Janssen-Kucz, regionale Abgeordnete (Borkum/Leer) und gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Stellung wie folgt:

"Grundsätzlich ist das Vorhaben der Landesregierung ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Versorgungssicherheit im therapeutischen Bereich. Aber mit echter Chancengerechtigkeit hat solch eine selektive Umsetzung wenig zu tun. Es ist angehenden Therapeuten nicht zu vermitteln, dass sie sich mit rund 20.000 Euro Ausbildungskosten verschulden müssen. Deswegen fordern wir die komplette Schulgeldfreiheit für alle therapeutischen Berufe und vor allem auch für diejenigen, die jetzt schon in der Ausbildung sind. Ansonsten erweist das Land Niedersachsen sich, den bisherigen Auszubildenden und all denjenigen, die gesundheitlich auf therapeutische Versorgung dringend angewiesen sind, einen Bärendienst!"