Regionale Meldungen

Friesenbrücke: Janssen-Kucz kritisiert Connemann Grüne Landtagsabgeordnete übt mit Anfrage Druck auf Land und Bund aus

In einem Interview hatte sich die CDU-Bundestagsabgeordente Gitta Connemann kritisch zu der Stellungnahme des Bundesrechnungshofes geäußert, der den Neubau der Friesenbrücke bis Ende 2024 bezweifelt und eine Kostenexplosion um rund 69 Millionen Euro befürchtet.

 

Auch Eemshaven/Delfzijl im Gespräch Wir Grüne bündeln Kräfte - kein neues Atomkraftwerk in den Niederlanden!

Kaum wissen wir, dass alle niedersächsischen Landkreise im Fokus der Suche für ein atomares Endlager sind, will die niederländische Regierungspartei VVD neue Atomkraftwerke - vielleicht sogar im benachbarten Delfzijl - bauen, um damit die Klimaziele zu erreichen. Angeblich sei die Atomkraft die günstigste Art, um sauberen Strom zu produzieren. Das ist ein alter Hut der Atomlobby, längst widerlegt. Allein wenn man die Kosten für die Kosten für eine jahrelange Suche und schließlich den Bau eines Endlagers für strahlenden Atommüll für eine Million Jahre berechnet, wird deutlich, dass Atomkraft keine günstige Alternative zu erneuerbaren Eniergien aus Sonne, Wind und Wasser ist.

Kostenexplosion bei Millionengrab B210n Straßenbrauprojekte werden von Groko brutal schöngerechnet - Forderung nach Moratorium für Klima

Meta Janssen-Kucz als regionale MdL, der verkehrspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Detlev Schulz-Hendel und MdB Sven-Christian Kindler (hauspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Sprecher der grünen Landesgruppe) wollten wissen, was der Bau des seit Jahren umstrittenen Bau der B 210n nach derzeitigen Stand kosten dürfte. Dabei kam durch eine Anfrage beim Bundesverkehrsministerium heraus, dass für das große Teilstück Aurich-Riepe die Kosten seit 2014 um rund 250 Prozent gestiegen sind, auch die anderen Teilstücke sind nach den Berechnungen deutlich teurer geworden.

Janssen-Kucz schickt Fragenkatalog an Landesregierung
 Räumung der Forschungsstelle Küste wirft viele Fragen auf

"Die plötzliche Ankündigung von Umweltminister Olaf Lies, die Forschungsstelle Küste auf Norderney aufgrund baulicher Mängel schon in naher Zukunft auf das Festland zu verlegen, wirft zahlreiche Fragen auf. Deutlich wird, dass Minister Lies versucht vollendete Fakten zu schaffen, nachdem man die FSK in den letzten 3 Jahren mehr oder weniger sich selbst überlassen hat. Ich bin gespannt, welche Antworten vom Umweltminister kommen, " so die Grünen Abgeordnete Meta Janssen-Kucz.

Conrebbersweg: Minister Lies unterstreicht große Bedeutung für Artenvielfalt Janssen-Kucz: Bebauungsplan Conrebbersweg sofort stoppen!


Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies und die niedersächsische Landesregierung sprechen sich dringend für einen Erhalt der Gebiete aus Naturschutzgründen im geplanten Baugebiet "Conrebbersweg Emden" aus, wie aus der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen Landtagsabgeordneten Meta Janssen-Kucz und Christian Meyer hervorgeht. "Die Landesregierung fordert die Stadt Emden Land auf, die Baupläne im Sinne des Naturschutzes zu stoppen. Diese deutlichen Worte des Umweltministeriums bestätigen die grüne Forderung auf das Baugebiet zu verzichten", sagt die Abgeordnete Janssen-Kucz.

Muss das Areal unter Schutz gestellt werden?
 Baugebiet Conrebbersweg-West: Janssen-Kucz hakt bei der Landesregierung nach

Seit geraumer Zeit gibt es eine öffentliche Diskussion über das geplante Baugebiet Conrebbersweg-West in Emden. Nach Ansicht der Grünen-Abgeordneten Meta Janssen-Kucz hat das betroffene Gebiet einen landesweit hohen Stellenwert für die den Naturschutz. Janssen-Kucz: "Wir haben hier das letzte zusammenhängende Gebiet dieser Größe in Emden mit unter anderem ökologisch wertvollen Feuchtwiesen, das fast an das EU-Vogelschutzgebiet in der Krummhörn angrenzt. Aus meiner Sicht wäre es fatal, diesen Lebensraum für Flora und Fauna für ein Baugebiet zu opfern. Man kann nicht nur reden über mehr Arten- und Naturschutz, dann muss man auch danach handeln und nicht planen, den Lebensraum zu zerstören.

Die Grünen-Abgeordnete Janssen-Kucz und ihr Kollege, der ehemalige Minister Christian Meyer, naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion möchten daher von Umweltminister Olaf Lies wissen, wie er die Schutzwürdigkeit dieses Areals einschätzt und welchen Beitrag die Flächen für einen Biotopverbund leisten. Die beiden Abgeordneten fragen ebenfalls nach, weshalb das Land das Gebiet, dass aufgrund seiner Biotop- und Artenaussstattung alle Voraussetzungen für die Ausweisung als landesweites Naturschutzgebiet erfüllt, nicht landesseitig unter Schutz gestellt wird. Fakt ist, so Janssen-Kucz, das der Großteil der Bevölkerung erwartet, dass sich die Politik für mehr Arten- und Gewässerschutz einsetzt, auch vor der eigenen Haustür!

Aus Sicht der Grünen wird durch die geplante Bebauung die Vielfalt unwiederbringlich zerstört. "Wir müssen in Zeiten des Klimawandels sehr genau hinschauen, wie wir Städte weiterentwickeln können. Wir müssen den Flächenverbrauch intelligent eindämmen", fordert Janssen-Kucz. Sebastian Borchers, Sprecher des grünen Kreisverbandes Emden ergänzt: "Wir bezweifeln allerdings, dass durch Ausweisung dieses Baugebietes, mehr junge Menschen nach Emden ziehen würden und auch kein bezahlbarer Wohnraum entstehen würde." 


"Sinnvoller wäre ein Nachverdichtung und eine Förderung von bezahlbarem Wohnraum des ausgelaufenen Programms "Jung kauft alt", sind sich Borchers und Janssen-Kucz einig.

Grüne tauschten sich mit Wattenmeer-Forum aus Janssen-Kucz: „Ganzheitliche Betrachtung der Region am Wattenmeer notwendig“

Von Ärzteversorgung, Offshore-Energie bis Klimawandel und dessen Folgen für die Küstenregion reichte die Themenpalette, die die Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz(Leer/Borkum) sowie die Hafen- und Schifffahrtspolitiker*innen der Grünen, Bärbel Kraus und Ulf Berner mit dem neuen Geschäftsführer des Wattenmeer-Forum, Dr. Frank Ahlhorn, erörterten.

Radiobeitrag zum Thema: Klimawandel und Corona - Wer braucht noch Kreuzfahrtschiffe? "Es kann nicht angehen, dass diese Kreuzfahrt- und Containerschiffe als solche Dreckschleudern unterwegs sind."

Für deutsche Werften war der Bau von Kreuzfahrtschiffen ein Boom-Geschäft. Dann kam die Corona-Krise, jetzt droht Arbeitslosigkeit. Weil schwimmende Luxushotels besonders viel CO2 ausstoßen, stellte der Bayerische Rundfunk u.a. Meta Janssen-Kucz die Frage: Sind Staatshilfen gerechtfertigt?

Pressemeldung Nr. 52 vom

Weiterer Stellenabbau bei Enercon angekündigt Grüne: Windenergie kommt bei Konjunkturpaket nicht vor

Die Windenergie ist eine Schlüsselbranche für den Norden, von der auch zahlreiche Zuliefererbetriebe abhängig sind. Es ist ein schwerwiegendes Versäumnis der Großen Koalition in Berlin, dass sich im milliardenschweren Konjunkturpaket des Bundes keine Hilfen für die Windenergie an Land finden. Dabei ist die Windenergie an Land für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand unverzichtbar.