Regionale Meldungen

Conrebbersweg: Minister Lies unterstreicht große Bedeutung für Artenvielfalt Janssen-Kucz: Bebauungsplan Conrebbersweg sofort stoppen!


Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies und die niedersächsische Landesregierung sprechen sich dringend für einen Erhalt der Gebiete aus Naturschutzgründen im geplanten Baugebiet "Conrebbersweg Emden" aus, wie aus der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen Landtagsabgeordneten Meta Janssen-Kucz und Christian Meyer hervorgeht. "Die Landesregierung fordert die Stadt Emden Land auf, die Baupläne im Sinne des Naturschutzes zu stoppen. Diese deutlichen Worte des Umweltministeriums bestätigen die grüne Forderung auf das Baugebiet zu verzichten", sagt die Abgeordnete Janssen-Kucz.

Muss das Areal unter Schutz gestellt werden?
 Baugebiet Conrebbersweg-West: Janssen-Kucz hakt bei der Landesregierung nach

Seit geraumer Zeit gibt es eine öffentliche Diskussion über das geplante Baugebiet Conrebbersweg-West in Emden. Nach Ansicht der Grünen-Abgeordneten Meta Janssen-Kucz hat das betroffene Gebiet einen landesweit hohen Stellenwert für die den Naturschutz. Janssen-Kucz: "Wir haben hier das letzte zusammenhängende Gebiet dieser Größe in Emden mit unter anderem ökologisch wertvollen Feuchtwiesen, das fast an das EU-Vogelschutzgebiet in der Krummhörn angrenzt. Aus meiner Sicht wäre es fatal, diesen Lebensraum für Flora und Fauna für ein Baugebiet zu opfern. Man kann nicht nur reden über mehr Arten- und Naturschutz, dann muss man auch danach handeln und nicht planen, den Lebensraum zu zerstören.

Die Grünen-Abgeordnete Janssen-Kucz und ihr Kollege, der ehemalige Minister Christian Meyer, naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion möchten daher von Umweltminister Olaf Lies wissen, wie er die Schutzwürdigkeit dieses Areals einschätzt und welchen Beitrag die Flächen für einen Biotopverbund leisten. Die beiden Abgeordneten fragen ebenfalls nach, weshalb das Land das Gebiet, dass aufgrund seiner Biotop- und Artenaussstattung alle Voraussetzungen für die Ausweisung als landesweites Naturschutzgebiet erfüllt, nicht landesseitig unter Schutz gestellt wird. Fakt ist, so Janssen-Kucz, das der Großteil der Bevölkerung erwartet, dass sich die Politik für mehr Arten- und Gewässerschutz einsetzt, auch vor der eigenen Haustür!

Aus Sicht der Grünen wird durch die geplante Bebauung die Vielfalt unwiederbringlich zerstört. "Wir müssen in Zeiten des Klimawandels sehr genau hinschauen, wie wir Städte weiterentwickeln können. Wir müssen den Flächenverbrauch intelligent eindämmen", fordert Janssen-Kucz. Sebastian Borchers, Sprecher des grünen Kreisverbandes Emden ergänzt: "Wir bezweifeln allerdings, dass durch Ausweisung dieses Baugebietes, mehr junge Menschen nach Emden ziehen würden und auch kein bezahlbarer Wohnraum entstehen würde." 


"Sinnvoller wäre ein Nachverdichtung und eine Förderung von bezahlbarem Wohnraum des ausgelaufenen Programms "Jung kauft alt", sind sich Borchers und Janssen-Kucz einig.

Grüne tauschten sich mit Wattenmeer-Forum aus Janssen-Kucz: „Ganzheitliche Betrachtung der Region am Wattenmeer notwendig“

Von Ärzteversorgung, Offshore-Energie bis Klimawandel und dessen Folgen für die Küstenregion reichte die Themenpalette, die die Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz(Leer/Borkum) sowie die Hafen- und Schifffahrtspolitiker*innen der Grünen, Bärbel Kraus und Ulf Berner mit dem neuen Geschäftsführer des Wattenmeer-Forum, Dr. Frank Ahlhorn, erörterten.

Radiobeitrag zum Thema: Klimawandel und Corona - Wer braucht noch Kreuzfahrtschiffe? "Es kann nicht angehen, dass diese Kreuzfahrt- und Containerschiffe als solche Dreckschleudern unterwegs sind."

Für deutsche Werften war der Bau von Kreuzfahrtschiffen ein Boom-Geschäft. Dann kam die Corona-Krise, jetzt droht Arbeitslosigkeit. Weil schwimmende Luxushotels besonders viel CO2 ausstoßen, stellte der Bayerische Rundfunk u.a. Meta Janssen-Kucz die Frage: Sind Staatshilfen gerechtfertigt?

Pressemeldung Nr. 52 vom

Weiterer Stellenabbau bei Enercon angekündigt Grüne: Windenergie kommt bei Konjunkturpaket nicht vor

Die Windenergie ist eine Schlüsselbranche für den Norden, von der auch zahlreiche Zuliefererbetriebe abhängig sind. Es ist ein schwerwiegendes Versäumnis der Großen Koalition in Berlin, dass sich im milliardenschweren Konjunkturpaket des Bundes keine Hilfen für die Windenergie an Land finden. Dabei ist die Windenergie an Land für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand unverzichtbar.

Missstände in Schlachtbetrieben Janssen-Kucz: Infektionsschutz sicherstellen und Arbeitskräfte schützen

Nachdem sich bereits in mehreren Bundesländern Schlachthofmitarbeitende mit dem Corona-Virus infiziert hatten, wurden nun auch in Niedersachsen erste Infizierte in der Schlachtbranche gemeldet. „Wir sehen jetzt überdeutlich, dass unsere Kritik an den Arbeits- und Unterkunftsbedingungen in Schlachtbetrieben seit Jahren richtig war. Schlachthöfe entwickeln sich zu Corona-Hotspots. Sammelunterkünfte, wie sie seit Jahren für Schlachthofmitarbeitende zur Verfügung gestellt werden, sind nicht tragbar und gehören geschlossen,“ fordert die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer).

Flüssiggasterminal Wilhelmshaven: Janssen-Kucz warnt vor Schäden für Natur und Klima

Der Energiekonzern Uniper will in Wilhelmshaven ein schwimmendes LNG-Flüssiggasterminal errichten. Als am Standort des geplanten Schiffsanlegers ein Unterwasser-Biotop entdeckt wurde, versicherte das Landesumweltministerium prompt, dass das Projekt dadurch nicht gefährdet sei. Die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz aus Leer zeigte sich überrascht von dieser Aussage und wollte mit einer Anfrage von der Landesregierung wissen, wie die Behörden zu dieser Einschätzung kommen. Nun liegt die Antwort vor. Meta Janssen-Kucz kritisiert, dass das Landesumweltministerium die Bedeutung dieses schützenswerten Küstenbereichs herunterspielt:

Land muss in Bund-Länder-Runde auf Korrektur dringen Krankschreibungen müssen für gefährdete Personen weiterhin per Telefon möglich sein

Seit Montag (20. April) ist es trotz anhaltender Corona-Pandemie nach dem gemeinsamen Bund-Länder-Beschluss nicht mehr möglich, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Dadurch kann der Corona-Virus wieder leichter in Arztpraxen übertragen werden.

Komplettausfall des Tourismus Janssen-Kucz fordert Rettungsschirm für ostfriesische Inseln und Küstenbadeorte

Schwerwiegende Auswirkungen befürchtet die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer) für die Inseln und die Küstenbadeorte auf der ostfriesischen Halbinsel infolge der Corona-Pandemie: „2019 verzeichneten die ostfriesischen Inseln und die Küste noch einen neuen Rekord mit 15,5 Millionen Übernachtungen. Es hängen mehr als 69.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt am Tourismus - nun erleben wir durch die Corona-Pandemie einen kompletten Ausfall für März und April und es zeichnet sich noch kein Licht am Ende des Tunnels für den Tourismus ab. Vor allem die ostfriesischen Inseln, die nahezu vollständig von den Gästen leben, wissen nicht, wie es weitergeht.

 

 

 

Schwerwiegende Auswirkungen befürchtet die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer) für die Inseln und die Küstenbadeorte auf der ostfriesischen Halbinsel infolge der Corona-Pandemie: „2019 verzeichneten die ostfriesischen Inseln und die Küste noch einen neuen Rekord mit 15,5 Millionen Übernachtungen. Es hängen mehr als 69.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt am Tourismus - nun erleben wir durch die Corona-Pandemie einen kompletten Ausfall für März und April und es zeichnet sich noch kein Licht am Ende des Tunnels für den Tourismus ab. Vor allem die ostfriesischen Inseln, die nahezu vollständig von den Gästen leben, wissen nicht, wie es weitergeht. Bereits jetzt gibt es allerorten Kurzarbeit und fast alle Unterkünfte, Pensionen und Hotels, sowie die Restaurants und Läden sind geschlossen. Den Kommunen fehlen Gewerbesteuereinnahmen und die Kurtaxe, um die touristische Infrastruktur zu unterhalten."

 

 

 

Die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz fordert von Bund und Land einen umfassenden Rettungsplan für die Kommunen, den kommunalen Wirtschaftsbetrieben und dem dortigen Fremdenverkehrsgewerbe, einschließlich des Einzelhandels.

Krabbenfischer: Krise als Chance nutzen Grüne: Technik nutzen, um Krabbenpulen zurück in die Region zu holen

Die gesamte norddeutsche Krabbenfischerei bekommt seit Kurzem die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Zwar gelten keine formalen Beschränkungen, neben dem verringerten Absatz wegen der Schließung von Restaurants bereitet aber insbesondere das Krabbenpulen ein Problem. Weil derzeit kaum Krabben in Marokko bearbeitet werden können, fahren viele Kutter gar nicht erst zum Fischen raus. Die Grünen wollen nun mittels einer Anfrage klären, welche Alternativen es zum Krabbenpulen außerhalb der EU gibt und welche Maßnahmen die Landesregierung zur Unterstützung der Fischereiwirtschaft plant.