Regionale Meldungen

Antworten der Landesregierung zum Tagebau Ardorf-Hohebarg Janssen-Kucz: Wurde Sand illegal abgebaut?

„Anwohner und die Bürgerinitiative ‚Zukunft statt Sandabbau‘ müssen bereits seit fast 30 Jahren mit den Folgen des Sandabbaus leben, jetzt soll in Adorf-Hoebarg die Quarzsandgewinnung nochmals ausgebaut werden, mit allen Belastungen für die Anwohner und für Flora und Fauna“, sagt die regional zuständige grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz aus Leer. Viele Fragen stünden im Raum, daher hatte die Grünen-Politikerin eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, die Antworten würden jedoch weitere Fragen aufwerfen.

Janssen-Kucz stellt kurzfristige schriftliche Anfrage Fischdrama wegen Ems-Baggerungen für "Norwegian Encore"-Überführung: Warum wurden Auflagen nicht eingehalten?

In der Nacht vom 30.09. auf den 1.10.2019 fand die Überführung des Luxusliners "Encore" der Meyer-Werft von Papenburg über die Ems über Leer nach Eemshaven statt. Im Vorfeld fanden sogenannte Bedarfsbaggerungen zum Erhalt der Fahrrinnentiefe für die Schiffsüberführungen in der Ems statt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Emden verfügt über eine Genehmigung, das Baggergut in mehrere Kiesbaggerseen in der Gemeinde Moormerland einzuspülen. In einem dieser Baggerseen ist es durch den Schlickeintrag Mitte September binnen weniger Tage zu einem massiven Fischsterben gekommen. Fischkadaver mit einem Gesamtgewicht von geschätzt etwa 1,5 Tonnen mussten geborgen werden.

 

Mehr Unterstützung für Ernst Pagels Garten Grüne besuchten die international bedeutsame Gartenanlage in Leer

„Pagels Garten ist ein Ort der Begegnung und Ruhe sowie ein wichtiges Kulturgut“, so die Vorsitzende des Fördervereins Ernst Pagels Garten , Anke Boekhoff, anlässlich des Besuches der Landtagsvizepräsidentin Meta Janssen-Kucz und der grünen Ratsfrau Christiane Kühmann. "International sei der Staudengärtner Ernst Pagels Fachleuten nach wie vor ein Begriff", so Boekhoff, "der Besuch einer koreanischen Delegation kürzlich spreche für sich."

Einstellung der Suche und Bergung des gefährlichen MSC-Zoe-Mülls? Janssen-Kucz: Wir werden Bundes-und Landesregierung dieses fahrlässige Agieren nicht durchgehen lassen

Heute (Dienstag) berichtet der NDR, dass die Suche nach den verlorenen Containern samt Inhalt auf deutscher Seite eingestellt wird. Die Ostfriesen Zeitung berichtet ebenfalls heute dazu, dass die Bergungsfirma schon im August die Bergungsarbeiten einstellen wollte, aber zurück gepfiffen wurde.

 

 

 

Statement zur Erdgassuche im Nationalpark Wattenmeer Meta Janssen-Kucz: Leider nur Lippenbekenntnisse der Landesregierung

Wirtschaftsminister Althusmann nimmt den Schutzstatus Wattenmeers offensichtlich nicht ernst. Die Erdgasförderung ist mit den Schutzzielen des UNCESCO-Weltnaturerbes unvereinbar, die Risiken für die Meereslebewesen sind viel zu hoch. Das muss das Land auch offensiv gegenüber den niederländischen Behörden im Genehmigungsverfahren vertreten.

Grüne: Ausbau von Netzwerken muss im Vordergrund stehen Janssen-Kucz: Forschungsstelle Küste auf Norderney erhalten - keine Verlagerung auf das Festland!

Das Umweltministerium hat sich dem Druck des Finanzministeriums gebeugt und plant die Forschungsstelle Küste (FSK) auf Norderney auf das Festland zu verlegen. Meta Janssen-Kucz, grüne Landtagsabgeordnete (Borkum/Leer) erklärt: „Wir Grüne haben uns seit Jahren gegen die Verlagerung auf das Festland aus rein wirtschaftlichen Gründen gewehrt und unter rot-grün schon Mittel für Erhalt und Sanierung eingestellt. Die Begründung für die Auflösung der Forschungsstelle Küste auf Norderney und einen Neubau auf dem Festland seitens der Landesregierung ist nicht haltbar. Eine bauliche Erweiterung beziehungsweise Sanierung kann auch auf Norderney stattfinden, um die Forschungsstelle fit zu machen für die Herausforderungen rund um den Klimawandel: Anstieg des Meeresspiegels, Trockenheit, Hitze, Starkregen und immer stärkeren Stürmen. Hier werden ohne Not wichtige Strukturen, Netzwerke und Know-how zerschlagen.

 

Von Fracking bis Gesundheitsversorgung Arbeitstreffen der ost-friesischen Grünen in Leer

Viele Themen standen auf der Tagesordnung des Treffens der ost-friesischen Grünen am Dienstag in der Leeraner Jugendherberge. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer) sowie der regional zuständigen Bundestagsabgeordneten Filiz Polat(Bramsche) kamen zum dritten Mal in diesem Jahr Grünen Politiker*innen von der gesamten ostfriesischen Halbinsel zum Arbeitstreffen sowie Austausch über regional wichtige Themenfelder zusammen.

Die geplanten Erdgasförderungen im Nationalpark und Weltkulturerbe Wattenmeer und im Landkreis Leer, mit dem damit verbundenen drohendem Fracking in Ostfriesland standen ganz oben auf der Tagesordnung. Mehrere Unternehmen haben in Ostfriesland die Genehmigung durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie LBEG erhalten, die Erkundung nach Öl und Gas auf zu nehmen. Die Grünen waren sich einig, dass das den Zielen der Energiewende und des Klimaschutzes widerspricht, insbesondere wenn man wie geplant mit der gefährlichen Fracking-Methode nach fossilen Energien sucht und damit Erdgas fördert. "Wenn wir jetzt nicht zusammen stehen, dann ist die Sache für die Unternehmen in einem Jahr geritzt", warnte etwa Meta Janssen-Kucz.

 

Risiken für Fischer und Ökosystem Nordsee bleiben Janssen-Kucz: Havarie MSC Zoe und Bergung scheinbar unendliche Geschichte

Die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz, (Borkum/Leer), Hafen- und schifffahrtspolitische Sprecherin, hatte eine Anfrage an die Landesregierung zum weiteren Verlauf der Havarie der MSC Zoe und den verlorenen Containern in den Nordsee und dem angelandeten Müll gestellt. Jetzt liegt die Antwort des Umweltministeriums vor: Rund 169 Tonnen Müll aus den verlorenen Containern der MSC Zoe zählten allein die deutschen Behörden bis Anfang August - noch nicht eingerechnet das Engagement der Fischer von Ditzum bis Cuxhaven, die gefundenen Müll selbst entsorgt hatten. Die bislang dadurch erstatteten Kosten belaufen sich auf 301.795,78 Euro.

Pressemeldung Nr. 82 vom

Havarie der MSC Zoe: Landesregierung weiter nicht im Film

icht geklärt ist, wie viele der 342 über Bord gegangenen Container bislang gefunden werden konnten und wie viele Container mit welchem Inhalt ihre Ladung in der Nordsee verloren haben. Das ist ein untragbarer Zustand und darf nicht weiter bagatellisiert werden, um so weniger, wenn sich unter den Containern Behälter mit Gefahrengut befanden.

Neue Details durch Anfrage bekannt geworden Janssen-Kucz: „Keine weiteren Auto-Ralleys durch Entlastungspolder Holter Hammrich“

"Das Umweltministerium scheint erst durch die Anfrage Kenntnis von der genehmigten Auto Rallye im Schutzgebiet Holter Hammrich durch Straßenbaubehörde des Wirtschaftsministeriums erfahren zu haben. Jetzt im Nachhinein stellt die Landesregierung? zwar fest, dass scheinbar alles rechtens war.Gleichzeitig gesteht sie ein, dem Umweltministerium lägen keinerlei Kenntnisse über die Auswirkungen von Auto-Rallyes auf das Brut- und Aufzuchtverhalten der Wiesenvögel vor."