Kleine Anfrage Die Elbvertiefung hat begonnen: Wie steht die Landesregierung dazu? (Teil 1)

Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtverwaltung des Bundes (WSV) reduziert die aktuelle neunte Elbvertiefung dank eines intelligenten Managements die Fließgeschwindigkeit der Elbe, indem die Ablagerungen von Baggergut speziell im Fluss platziert werden. Die Frage, ob die Elbvertiefung überhaupt nötig ist, beantwortet der Leiter der WSV-Standorte Cuxhaven und Hamburg in einem Artikel der HAZ vom 26.09.2019 wie folgt: „Die Notwendigkeit ergebe sich daraus, dass die Vertiefung politisch entschieden worden ist.“ Naturschutzorganisationen und Bürgerinitiativen bewerten die Notwendigkeit anhand der Folgen für das Ökosystem Elbe mitsamt vorgelagertem Wattenmeer kritischer: Die Prognosen für einen erhöhten Containerumschlag hätten sich für 2018 nicht erfüllt. Aber dafür leide das Ökosystem Fluss massiv unter der Baggerei.

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