"Tickende Zeitbombe vor Langeoog" Schifffahrt muss umweltfreundlicher werden

Die Bergung des am Sonntag vor Langeoog gestrandeten Frachters "Glory Amsterdam" gestaltet sich als schwierig. "Damit bleibt das Risiko bestehen, dass das Schiff etwa aufbrechen könnte, mit 1.800 Tonnen Schweröl an Bord ist es also eine tickende Zeitbombe für das empfindliche Ökosystem Wattenmeer", warnt Meta Janssen-Kucz, Grüne Landtagsabgeordnete (Borkum-Leer).

"Schweröl ist viel giftiger als andere Treibstoffe und gehört endlich weltweit verboten", fordert Janssen-Kucz. Der WWF bezeichnet Schweröl als Sondermüll, seine Verbrennung sorgt für eine erhebliche Luftverschmutzung. 

"Hoffen wir auf eine erfolgreiche Bergung und nehmen den Unfall als weitere Mahnung, die Schifffahrt spürbar umweltfreundlicher zu machen - zum Wohle von Natur, den Küstenbewohnern und des Wirtschaftsfaktors Tourismus, sowie die Gesamtkonzeption des Havariekommandos auf den Prüfstand zu stellen," so die Abgeordnete Meta Janssen-Kucz.

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