Umweltminister Lies soll Wort halten Gasbohrungen in Wasserschutzgebieten verantwortungslos

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Im Landtagswahlkampf kündigte die SPD noch vollmundig ein Verbot von Öl- und Gasbohrungen in Trinkwasserschutzgebieten an. Inzwischen sind mehrere Genehmigungen erteilt worden, um nach Gas zu suchen - und das ausgerechnet in Wasserschutzgebieten: So darf die Firma Vermillion im Südbrookmerland nach Erdgas suchen, dort erstreckt sich das Trinkwasserschutzgebiet Marienhafe. Das Unternehmen kennnen wir in der Region, so hat es bei einer Gasförderanlage bei Leer ungeklärte Quecksilberfunde gegeben.

In der Provinz Groningen stellen die Erdbeben durch die Gasförderung seit Jahren ein immer größer werdendes Problem dar. Gasförderung ist stets auch ein Umweltrisiko, in Wasserschutzgebieten jedoch vollkommen verantwortungslos. Umweltminister Lies muss daher das Wahlkampfversprechen umsetzen und ein Moratorium für alle Tiefbohrungen in Wasserschutzgebieten erlassen, um unser Trinkwasser vor Verunreinigungen zu schützen. Was wir brauchen, ist eine Wärmewende: Hin zu einer Versorgung mit Wärmeenergie ohne Gas und Öl. Das ist am Ende für uns günstiger und nachhaltig.

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