Internationaler Frauentag 2017: GRÜNE machen sich für Frauenrechte stark Frauen nach vorn: Roll-on statt Roll-back!

Für Selbstbestimmung von Frauen, gleichwertige Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und ein entschiedenes Eintreten gegen einen Roll-back in die 50er Jahre: das fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen zum Internationalen Frauentag am 8. März.

„Wir nehmen es nicht hin, dass rückwärtsgewandte Frauenfeinde und Chauvinisten Mädchen und Frauen in alte Rollenklischees zurückdrängen oder ihnen das hart erkämpfte Recht auf Abtreibung verwehren wollen”, sagt Anne Kura, frauen- und genderpolitische Sprecherin der niedersächsischen Grünen. „Nicht einen Schritt zurück, sondern zwei Schritte nach vorne, für echte Gleichberechtigung – das ist unsere Ansage an alle, die die Fortschritte der letzten Jahrzehnte zurückdrehen wollen. Wer heute noch oder wieder denkt, frauenfeindliche Sprüche und Sexismus seien in Ordnung, der hat nicht verstanden, dass Frauenrechte fundamentale Menschenrechte sind, die wir verteidigen werden!“

„Unser Ziel ist die Hälfte der Welt, fifty-fifty bis 2030!“, sagt die grüne Landesvorsitzende Meta Janssen-Kucz. „Denn immer noch verdienen Frauen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer. Wir brauchen dringend gute und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer.“

Nein heißt Nein ist Gesetz geworden und ein Anfang bei der Besetzung von Spitzenposten in der Wirtschaft mit Frauen ist gemacht – aber diese Erfolge, die Frauen gemeinsam erkämpft haben, reichen nicht. „Wir geben erst Ruhe, wenn wir von einer echten Gleichstellung in Wirtschaft und Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft sprechen können”, so Janssen-Kucz.

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